Montag, 28. Mai 2018

Eine Liebe, in Gedanken






Das Buch erzählt die Geschichte von Toni und Edgar im Rückblick.

Nachdem Antonia gestorben ist, bereut ihre Tochter, warum sie ihrer Mutter nicht besser zugehört hat und ihre Liebesgeschichte weitererzählen kann. Sie trifft den Geliebten ihrer Mutter und gibt die Geschichte in ganzen Details wieder. Die Liebesgeschichte von Edgar und Antonia ist sehr berührend und muss enden, obwohl sich beide immer noch lieben.

Die Charaktere sind sehr eindrücklich beschrieben, dass man sich mit ihnen sehr gut identifizieren kann. Antonia ist bereit, alles für ihre Liebe aufzuopfern, doch Edgar auf der anderen Seite, geht mit der Sache vorsichtiger um. Es ist sehr interessant, eine Liebesgeschichte aus der Perspektive dritter Person zu lesen, die gar nicht kitschig oder langweilig erscheint.

Für die originelle Handlung, möchte ich die Autorin loben, denn, ihr gelingt es, eine vielleicht veraltete Liebesgeschichte in interessanter Weise zu repräsentieren, dass sie für Leser im 21. Jahrhundert interessant erscheint.

Das Buch ist absolut zu empfehlen, wenn ihr euch nach einer sachlichen Liebesgeschichte sehnt, in dem könnt ihr euch versinken.

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